Super Mario, die Traditionsfigur des japanischen Spiele- und Konsolenherstellers Nintendo, wird heute 25. Jahre alt. Grund genug für Nintendo auch ein großes Gewinnspiel abzuhalten. Gamepäd und Fudder.net gratulieren ganz herzlich an dieser Stelle!

1. “Spiele noch nicht gesellschaftsfähig”
(onlinewelten.com, Dennis Leschnikowski)

Computer- und Konsolenspiele sind heute nicht mehr wegzudenken. Dennoch hält Nintendos Präsident Satoru Iwata Spiele noch nicht für gesellschaftsfähig. “Allerdings denke ich, dass wir noch einiges tun müssen, um die Akzeptanz in der Öffentlichkeit so weit zu verbessern, dass man Videospiele mit Filmen, Büchern oder Sport vergleichen kann.”

2. Destination 2064
(cynamite.de)

Der Bochumer Theologe Michael Waltemathe über den religiösen Gehalt von Spielen wie ‘World of Warcraft’ oder ‘Black & White’ und sein eigenes Computerspieleprojekt: Destination 2064 – ein Onlinespiel für die evangelische Kirche.

3. Winnenden again
(onlinewelten.com, Tobias Ritter)

Es geht hin und her: Zunächst forderte das Aktionsbündnis Winnenden ein Verbot von sogenannten Killerspielen. Darauf reagierten die Jungen Piraten und der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) in einem gemeinsamen offenen Brief. Nun äußert sich der Verein Mediengewalt – Internationale Forschung und Beratung. Mit drastischen Worten…

Verhalten in WoW

Hallo liebe Leser,

eigentlich hatte ich vor dieses Mal einen Einführungsartikel zu schreiben und mit Screenshots durch die ersten Schritte von WoW zu führen, aber da mein Wochenende wieder Gut gefüllt war, dürft ihr euch darauf beim nächsten Mal freuen ^^.

Stattdessen möchte ich euch heute etwas über das Miteinander in Warcraft schreiben. Dabei habe ich sowohl positives als auch negatives erlebt, so wie im realen Leben. In den letzten Tagen hat allerdings der positive, freundliche Umgang miteinander überwogen und es war sehr angenehm zu spielen. Ich fange mal damit an das ich eine sehr nette Dame kennen gelernt habe, die mir einfach so einen für mich wichtigen Ausrüstungsgegenstand geschenkt hat. Dabei handelte es sich um einen Edelstein der meine Ausdauer (also meine Anzahl an Lebenspunkten) erhöht, ein muss für jeden Krieger-Tank (der Tank ist derjenige der an vorderster Front die Rübe hinhält und feindliche Monster an sich bindet, damit die anderen ruhig Zaubern und Schaden machen können). Daraus hat sich auch ein ganz nettes Gespräch entwickelt und wir haben etliche Minuten nur gechattet, mit dem Ergebnis das wir nun gegenseitig auf den Freundeslisten stehen ^^.

Wie heißt es so schön tu Gutes, dann widerfährt Dir Gutes ^^. Natürlich benehme ich mich auch selbst ordentlich und höflich, leider wird die Reihe derjenigen die das genauso sehen immer lichter, umso mehr freut es mich wenn man auf Gleich gesinnte trifft. Leute die einen im Vorbeigehen einfach mitten im Kampf heilen, ohne darauf angesprochen zu werden, oder auch aktiv eingreifen wenn sie der Meinung sind ich könnte draufgehen. Dies macht auch einen besonderen Reiz am Spiel aus und ich habe dann auch Lust weiter zu spielen. Treffe ich aber auf „Idioten“, die die Meinung vertreten dass sie die Besten, Größten und Tollsten sind nur weil sie bei wow gut ausgerüstet sind und ihren Charakter perfekt beherrschen, die alles Ernst nehmen und einen im Chat anmachen, weil man jenes tun soll, oder das nicht geskillt hat, dann habe ich wieder keine Lust und höre erstmal wieder für eine Zeitlang auf. Bei wow habe ich das Gefühl und bin mir auch sehr sicher, dass sich die Leute so benehmen wie sie auch wirklich sind, da alles anonym stattfindet. Man kann sich zwar beschweren, aber dann wird halt ein neuer Charakter erstellt und es geht von vorne los. Auch das übt wieder einen besonderen Reiz aus und ich finde es sehr interessant zu sehen wie sich die Menschen hier verhalten, in der Welt von Warcraft.

Unzählige Eltern werden angesichts dieser Erkenntnis erleichtert aufatmen: Große Schuld am miserablen schulischen Abschneiden ihrer Sprösslinge tragen die neuen Medien, allen voran Computerspiele. Das ist natürlich Wasser auf den Mühlen derer, die ein Verbot von Videospielen befürworten. Doch kann man die Frage vom Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Bildungserfolg so einfach beantworten? Ein Ende Juli in der Online-Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung erschienener Artikel beschäftigt sich mit eben dieser Frage. Weiterlesen »

In eigener Sache

Da war endlich mal ein bisschen Leben in der Bude, als unsere Redaktion von einem heimtückischen und fiesen Virus aufs Krankenlager verbannt wurde. Nachdem wir uns aber nun alle auf dem Wege der Besserung befinden, soll es weitergehen. Doch damit nicht genug der guten Nachrichten, denn wir haben weitere Verstärkung erhalten, die uns beim Schreiben tatkräftig unterstützen wird: Willkommen an Bord, Jana.

Führt zusammen was man zusammen führen kann/soll/darf. Der Berliner Rapper Materia hat dies mit seinem Song “Endboss” gemacht und erzählt von seinem bewegten Leben im Vergleich mit einem Videospiel. Gerade das Video sollte Gamerfreunde begeistern, erkennt man doch sofort ein paar bekannte Figuren aus der Videospielgeschichte. Freunde digitaler Musikkompositionen sei auch das Instrumental des Songs ans Herz gelegt.

Nina Schild vom Blog der “Next Level Conference” hat einen wunderbaren Aufsatz über ein mittlerweile ziemlich untergegangenes Computerspiel Genre verfasst, nämlich das des so genannten “Adventures”. Für all diejenigen, die sich nichts darunter vorstellen können sei dieser Text besonders ans Herz gelegt. Alle anderen können wieder in den “Good Ol’ Times” schwelgen.

Um einen kleinen Kommentar zu Ninas Eintrag kam ich nicht herum, da ich glaube, dass dem Genre aufgrund der Möglichkeiten von modernen Vertriebswegen wie den Downloadplattformen Xbox Live, Playstation Network oder Steam auf dem PC, möglicherweise doch noch eine zweite Renaissance bevorstehen könnte. Genau das kann dann auch Eltern erfreuen, den es gibt nur wenige Genres wie dieses, das Kinder und ihre Eltern so wunderbar zusammen erleben können.

1. Verstecktes Computerspiel bei Youtube
(news-adhoc.com)

Youtube hält für seine Nutzer ein Easteregg bereit. Eine Anleitung, um das Spielchen zu finden und zu genießen.

2. Interview mit Sami Järvi
(faz.net)

Ein Interview mit dem Erfinder von Max Payne und Alan Wake.

3. Frustloses Zocken
(monstersandcritics.de)

Wen es schon immer furchtbar genervt hat, wenn er mal wieder verloren hat, wird sich über diese Games garantiert freuen. Absolut kultverdächtig.

Der Reiz der neuen Welt

Hallo liebe Gaming Freunde, Eltern und Kinder,

nach dem schon ein paar Anfragen kamen, wann es denn weiter geht mit meinem WoW-Tagebuch, kann ich sagen… jetzt ^^.

Zuerst möchte ich mich für Eure Geduld bedanken, das ich nichts geschrieben habe liegt nicht daran das ich keine Lust hatte (obwohl in gewisser Weise schon, darauf komme ich gleich), oder schreibfaul bin, nein der Grund ist ganz einfach: Das Wetter war in den letzten Tagen so schön, da hatte ich eben keine Lust drinnen am PC zu sitzen und WoW zu zocken und das obwohl mein LV 80 Krieger noch ziemlich miserabel ausgerüstet ist. Ich habe die Sonne genossen, mich mit Freunden getroffen, Sport gemacht, ganz nebenbei natürlich auch gearbeitet und da hatte ich auch wirklich genug zu tun. Daher habe ich die letzten Wochen WoW nicht angerührt und es auch nicht vermisst, wie bereits geschrieben ist mein reales Leben spannend und lustig genug ^^. Ich bin auch niemand der jeden Tag krampfhaft versucht noch das letzte bisschen Schaden oder Stärke aus seinem Krieger herauszuholen und stundenlang spielt nur um einen Ring zu bekommen der +1 mehr Schaden austeilt als derjenige den ich schon trage. Ich spiele nur zum Spaß und möchte heute schreiben warum mir das Spaß macht und was mich so an World of Warcraft fasziniert. Das ist eine längere Geschichte, aber wir kommen nicht drum herum ^^:

Es war einmal, vor langer langer Zeit, da lebte ein Strategiespieler draußen in den Bergen (nun ja, in der Nähe), der stolperte eines Tages über etwas merkwürdiges das nannte sich „Warcraft II“ und es sollte der Beginn eines schönen Abenteuers werden…

Ich sollte vielleicht vorwegnehmen das ich von jeher ein Sciencefiction und Fantasy Freund bin, ich mag Geschichten rund um Elfen, Drachen, Orks und Menschen und ich spiele gerne Strategiespiele, wenn sie dann noch mit einer schönen Story verknüpft sind, umso besser. So bin ich eingestiegen über „Warcraft II“ zu „Warcraft III“ und dann zur Erweiterung „Frozen Throne“. Dabei handelt es sich um „einfache“ Strategiespiele nach dem bekannten Prinzip: Basis aufbauen, Truppen produzieren, Feind platt machen. Das Besondere daran war jedoch die für mich sehr spannende und zusammenhängende Geschichte, die Helden die darin vorkamen mit denen man sich identifizieren und im Spiel führen konnte. Ein weiterer Pluspunkt: waren die Orks in Warcraft II noch böse, wie in eigentlich jedem Spiel oder Film, hat sich das in Warcraft III gewandelt. Keine der beiden Seiten, nicht die Allianz (bestehend aus Menschen, Zwergen, Elfen, Gnome und Draenei), oder die Horde (Orks, Trolle, Tauren, Untote und Blutelfen) sind wirklich „Böse“. Alle suchen Ihren Platz in der Welt von Azeroth (so heißt die Welt in WoW), haben Ihre eigenen Ziele und kämpfen, manchmal gemeinsam, gegen die echten Bösewichte, die Brennende Legion, Dämonen die, wie sollte es auch anders sein, alles Leben vernichten oder versklaven wollen.

Die Geschichte dazu ist wirklich tiefgründig, durchdacht und wurde auch in mehreren Büchern veröffentlicht, die einen schönen Einblick in die Kultur und die genauen Zusammenhänge der Völker, Helden und Bösewichte geben. Die meisten dieser Bücher habe ich gelesen und dadurch vieles verstanden, was mir auch im Spiel sehr geholfen und meine Faszination noch gestärkt hat. Diese epische Geschichte ist aber nur einer der Gründe warum ich WoW spiele, ein weiterer Grund ist die Abwechslung und der andere ist, das ich auch ganz leicht gegen andere menschliche Spieler antreten kann, ohne meinen Laptop zusammen zu packen und zu einer LAN Party zu fahren.

Euch ist sicherlich aufgefallen das sich viele Spiele in den einzelnen Missionen immer wiederholen , baue Basis hier, finde oder baue Truppen da, vernichte das andere Team, entschärfe die Bombe rechtzeitig, erobere, oder beschütze Punkt A. In WoW habe ich dagegen viel mehr Abwechslung, zwar wiederholen sich auch hier die Missionen immer wieder, sammle 10 hiervon (solche q hasse ich wirklich!!!), töte den da (vermutlich weil er keine Steuern bezahlt hat), bringe A zu B, befreie den Deppen der sich hat gefangen nehmen lassen, eskortieren ihn im Schneckentempo durch eine feindliche Basis auf einen Weg der auch garantiert das man jedes einzelnes Monster auf sich aufmerksam macht (manchmal möchte ich solche Typen am liebsten wieder in den Kerker einsperren aus dem ich sie gerade rausgeholt habe, aber sie landen sowieso IMMER wieder da, weil ja auch noch andere diese Aufgabe erfüllen müssen ^^); ABER, und jetzt kommt es… ich kann auch andere Sachen machen außer Missionen erfüllen, ich kann Berufe erlernen und sie verbessern (aktuell bin ich Schmiede- und Bergbaumeister), ich kann mich mit anderen zusammen tun und in eine Instanz oder einen Schlachtzug gehen und gegen die richtig fiesen Monster und Oberbösewichte kämpfen und ich kann mich auf verschiedenen Schlachtfeldern mit anderen Spielern messen. Alles gibt es natürlich in verschiedenen Ausführungen mit netten kleinen Geschichten und kleinen oder längeren Questreihen zwischendurch. Eine Questreihe erzählt z.B. das tragische Schicksal eines kleinen Mädchens dessen Dorf von den Dämonen angegriffen wurde und ich muss sie retten indem ich in die Vergangenheit Reise und zumindest verhindere das Ihr Geist verdammt wird und dafür sorgen das sie sich mit Ihrer Familie wieder vereint. Eine andere wiederum erzählt wie ich auf der ehemaligen Heimatwelt der Orks, der Scherbenwelt (ein neues Land welches durch die 1. Erweiterung „Burning Crusade“ dazugekommen ist), dem Anführer der verbliebenen Orks wieder Mut mache und ihm helfen kann seinen Stamm und sein Dorf zu retten. Ich entscheide was ich wann mache, heute möchte ich Missionen machen, morgen gehe ich in eine Instanz und zwischendurch verkloppe ich Allianzler auf einem Schlachtfeld (obwohl in letzter Zeit die Allianz die meisten Schlachten gewonnen hat, aber wartet nur bis mein Krieger gut ausgerüstet ist ^^!). Einen Punkt hatte ich fast vergessen der dafür sorgt das ich weiterspiele: die Welt wird auch laufend verändert, aktualisiert und bekommt neue Abenteuer. Das nächste „Cataclysm“ erscheint schon bald und erzählt die Geschichte rund um den gefallenen Drachen Todesschwinge, der seinen Tod nur gespielt hat um sich zu erholen und nun bereit ist die Welt zu vernichten. Natürlich muss ich als Held das verhindern ^^. Ihr seht es gibt jede Menge zu tun in World of Warcraft.

1. Die Geschichte vom Killerspiel-Killer
(faz-Community.faz.net, Stefan Niggemeier)

Stern TV berichtete Anfang Juni über den sogenannten Killerspiel-Killer des Programmierers Stefan Stein. Die “lang ersehnte Superwaffe für leidgeprüfte Eltern” entpuppt sich letztlich bestenfalls als stark verbesserungswürdig, was der Promotion von Stern TV im Vorfeld natürlich keinen Abbruch tut.

2. Rockstar und der voreilige Amoklauf
(onlinewelten.com, Tobias Ritter)

Dass Boulevardzeitungen nicht sonderlich zimperlich sind, ist allgemein bekannt. Dass die britische Yellow Press die Champions League des weltweiten Boulevard anführt ebenfalls. Absolut titelverdächtig war in jedem Fall die Behauptung der Daily Star, dass Rockstar eine Fortsetzung des Klassikers Grand Theft Auto in Anlehnung an den Amoklauf von Raoul Moat plane.

3. Videospiele sind keine Kunst!
(cynamite.de)

Filmkritiker Roger Ebert spricht Videospielen jeglichen Kunstgehalt hab. Deus-Ex-Schöpfer Warren Spector widerspricht.