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Über GamePäd

GamePäd - Was ist das?

Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Game (Spiel) und Päd (Pädagogik) zusammen. Zwei Begriffe, die auf den ersten Blick vollkommen gegensätzlich erscheinen.

Game

Der Themenschwerpunkt unseres Projektes sind Computer- und Videospiele. Spielen gehört zu den Urtrieben des Menschen. Seit gut fünf Jahrzehnten kann man dieses Verlangen auch virtuell ausleben. Computerspiele haben sich seither von einer Subkultur zu einem absoluten Mainstream-Phänomen entwickelt. Während das virtuelle Spielen in asiatischen Ländern wie Korea bereits zur Alltagskultur gehört, fristet es in Europa noch immer ein gesellschaftliches Nischendasein. Hierzulande wird das Computerspiel leider nur im Zusammenhang mit Negativschlagzeilen zum Gegenstand der öffentlichen Wahrnehmung.

Pädagogik

 

Natürlich sind nicht alle Gefahren, die von Kritikern angemahnt werden, aus der Luft gegriffen. Der falsche Umgang mit Computerspielen birgt durchaus ernstzunehmende Risiken. Bei dauerhaftem Abtauchen in die virtuelle Welt drohen Sucht oder soziale Isolation. Dabei handelt es sich jedoch um Extreme, die keineswegs den Regelfall darstellen. Auch die wiederholt angeführte Befürchtung, dass in vielen Spielern potentielle Amokläufer stecken, führt mit Sicherheit zu weit.

Unser Name ist Programm

 

Wir verknüpfen diese beiden Bausteine, um so auf eine innovativen Art und Weise Computerspiele zu betrachten und mit ihnen umzugehen. Wir wissen sowohl um die Risiken als auch um die Chancen. Beide haben Aufmerksamkeit verdient.


GamePäd - Wie ist es entstanden?

Das Projekt wurde im Jahr 2009 von Augsburger Studenten ins Leben gerufen und seither beständig weiterentwickelt.

Entstehung

 

GamePäd entstand aus der Idee, eine LAN-Party für Jugendliche anzubieten, bei der nicht nur gespielt wird, sondern auch Softskills, Spielethik und Onlinesucht ein wichtiges Thema sind.Auch heute halten wir an der Idee dieser LAN-Party fest, da wir glauben, dass so ein besonders guter Zugang zu den Jugendlichen entsteht. Wir können auf Augenhöhe mit ihnen arbeiten und deshalb wichtige Qualifikationen besonders gut fördern und zugleich Suchtprävention betreiben. Weitere Informationen zu unseren LANs erhalten Sie hier.

Weiterentwicklung

 

Nachdem wir die LAN-Party selbstständig organisiert hatten, mussten wir leider feststellen, dass wir für eine Durchführung mehr Ressourcen benötigten, als wir ehrenamtlich aufbringen konnten. Außerdem haben wir erkannt, dass der Bereich Onlinesucht und Computerspiele gesellschaftlich ein sehr wenig diskutiertes Thema ist und hier dringend Nachholbedarf besteht. Deshalb haben wir uns entschlossen, uns breiter aufzustellen.

 

Als Folge haben wir uns entschieden, GamePäd zu einem gemeinnützigen Verein zu machen. Wir befinden uns gerade im Gründungsprozess.


GamePäd - Was ist das Ziel?

Computerspiele bieten Chancen und bergen Gefahren. GamePäd will sich gleichermaßen auf beide Aspekte eingehen.

Aufklärung

 

Das oberste Ziel von GamePäd ist daher Aufklärung. Wir verstehen Aufklärung als einen weit gefassten Begriff. Einerseits wollen wir Eltern helfen, den Spielealltag ihrer Kinder besser zu verstehen, um somit auf eventuelle Gefahren eingehen zu können. Andererseits wollen wir Jugendliche und Kinder mit den Gefahren des Spielens konfrontieren, damit sie besser gerüstet in die virtuelle Welt eintauchen können. Uns ist aber auch wichtig, dass Computerspiele nicht verteufelt werden. Daher verstehen wir es auch als unsere Aufgabe, Chancen von Computerspielen aufzuzeigen.

Suchtprävention

 

Ein sehr wichtiges Ziel von GamePäd ist die Suchtprävention. Gerade weil von der virtuellen Welt ein starker Reiz ausgeht, verlieren sich viele Spieler in ihr. Damit dies nicht passiert, will GamePäd für diese Gefahr sensibilisieren.

Qualifikation

 

Indem wir auch auf Potenziale des PC-Spielens aufmerksam machen und in Veranstaltungen Videospiele benutzen, um Qualifikationen und Softskills zu vermitteln, verwenden wir diese in einem völlig ungewohnten Zusammenhang. Wir glauben, dass PC-Spiele auch Chancen bieten und es ist uns wichtig, dass diese nicht ungenutzt bleiben.

Innovative Wege

 

In den Medien werden Computerspiele meist als Sündenbock dargestellt und es wird manchmal sogar darüber diskutiert, diese zu verbieten. Dies ist unserer Meinung nach der falsche Weg! Es muss versucht werden, konstruktiv und innovativ mit Videospielen umzugehen. Dies ist für die Zukunft der kommenden Generation von zentraler Bedeutung, denn diese wachsen, ob wir es nun wollen oder nicht, ganz selbstverständlich mit der virtuellen Welt auf.

 

 


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